Rund um den Hund

Ratschläge
Auf diesen Seiten finden Sie immer wieder nützliche Ratschläge, die Ihnen den Umgang mit dem Hund erleichtern.

Die neuesten sind immer hier auf der ersten Seite zu sehen, später werden Sie auf eigenen Seiten über die Navigation links zu erreichen sein.

 

Zecken

Es wird Frühling. Und damit beginnt die Zeit der Zecken. Denn sie erwachen aus ihrem Winterschlaf bei einer Außentemperatur von 8-10 Grad.

Doch wer glaubt im Winter gibt es deswegen keine, der irrt sich. Denn bei einem milden Winter halten sich einige dieser Blutsauger nicht daran zu schlafen, wie ich oft bei meinem Hund Cooper feststellen mußte. Sie sitzen auf Grashalmen und im Unterholz und warten dort auf einen "Wirt". Hat sie es geschafft, sticht sie mit ihrem Saugrüssel in die Haut. Nun kann die Zecke Nahrung aufnehmen (Blut) und gibt dabei Speichel ab. Dieser Speichel kann Viren, Bakterien und Krankheitserreger enthalten.


Wie kann man sich schützen? Zuerst sollte man erwähnen, es gibt keinen 100% Schutz gegen diese Biester. Es ist also immer ratsam, das man sich nach dem spazieren gehen sorgfältig absucht. Auch das absuchen des Fellkleides beim Hund gehört dazu. Im Fachhandel gibt es mittlerweile viele verschiedene Produkte gegen Zecken. Da gibt es z.B. die Spot-ons, Halsbänder, Anhänger und neuerdings sogar Bernsteinketten.


Wenn man doch bei sich oder beim Hund eine Zecke entdeckt, dann bitte nicht beim entfernen zusammendrücken. Denn dadurch sondert sie noch mehr Speichel ab. Also vorsichtig herausdrehen und dann töten :-).

Die Box

Für die Aufzucht eines Welpen ist eine Flubox für mich gar nicht mehr wegzudenken! Sie erfüllt eine ganze Reihe von wichtigen Aufgaben:

 

1. Der Hund ist ein Höhlentier! Er kommt in einer Höhle zur Welt, diese gibt ihm für die ersten sechs Monate seines Lebens Schutz und Sicherheit.

Daher ist es sinnvoll, dem Welpen eine solche "Höhle" zur Verfügung zu stellen. Muss man den kleinen allein lassen, dann sollte man ihn dazu in die Box tun.

Damit sperren wir den Hund nicht ein, sondern in erster Linie die böse Welt aus! Daraus entsteht dann auch ein gutes Verhältnis zu Ihrem Welpen, denn wenn Sie vom Einkaufen zurück kommen, dann stellt sich Ihnen nicht schon auf dem Heimweg die Frage "was er wohl nun wieder angestellt hat?"

 

2. Schon sehr früh wird ein Welpe seinen Lagerplatz wenn es irgenwie geht nicht beschmutzen, sondern sich so weit wie möglich davon entfernen. In einer Box wird er sich nur in den seltensten Fällen entleeren. Schläft der Hund in einer Box neben unserem Bett, dann hören wir sein Rumoren und können ihn schnell nach draussen setzen
(ohne Kommentar und weitere Zuwendungen) und ihn dann wieder "ins Bett bringen". So haben wir die Chance, ihn sehr schnell "stubenrein" zu bekommen.

 

3. Im Auto ist der Hund "Ladung"! Als solche sind wir Autofahrer verpflichtet, ihn entsprechend zu sichern. Dabei schützen wir nicht nur uns (ein bei einem Unfall durch das Auto geschleuderter Hund richtet erheblichen Schaden an, den der Fahrer kaum überleben kann), sondern natürlich auch den Hund, denn je weniger er duch die Luft fliegt, desto weniger wird er sich verletzen.

Aber auch bei einem leichten Unfall schützt die Box, denn wenn eine Scheibe zerspringt, kann der Hund trotzdem nicht aus dem Auto und vor ein anderes Fahrzeug springen! Nicht zuletzt wird ein Hund unter Schock aber eventuell seinen Besitzer nach einem Unfall im Fahrzeug verteidigen, und so Rettungskräften den Weg zum Verletzten versperren.... Was denken Sie, würde die Polizei in diesem Moment tun müssen...? Ach, und auch nicht zu verachten: Ich kann mein eingekauftes Roastbeef und den Hund gemeinsam im Kofferraum transportieren! :-)

 

4. Auf Reisen oder bei Besuchen hat mein Hund sein "Zuhause" immer mit! Ich kann ihn z.B. im Hotelzimmer lassen, während ich frühstücke, und weder die Stuhlbeine noch das Zimmermädchen nehmen Schaden in dieser Zeit! Bei Besuchen von Verwandschaft mit Kindern hat mein Hund einen Rückzugsort!


 

Alles in Allem ist die Box
für beide Seiten eine Super-Sache!

Welpenspaziergang

Immer wieder sehe ich, dass Menschen mit Ihren Welpen durch die Gegend laufen. Oftmals steht den kleinen Hunden
ihre Angst im Gesicht geschrieben, sie setzen sich hin und wollen nicht weiter. Aber die Leine zwingt sie dann doch dazu.


Das ist doch schon einmal eine Überlegung wert...

Keine Mutter - jedenfalls keine normale - würde mit einem Kleinkind in die Disco oder auf eine Demonstration gehen! Das wäre viel zu gefährlich, es könnte dem Kind etwas geschehen.


Keine Hundemutter nimmt ihre Welpen mit auf einen Jagdausflug - zu gefährlich, sie könnte sie nicht gegen alles schützen! Daher ist der Hund ein Nesthocker, d.h., er verbleibt in der Nähe der Wurfhöhle, um bei Gefahr blitzschnell darin zu verschwinden. Den Kleinen also mitzunehmen, um ihm die - vermeintlich - benötigte Bewegung zu verschaffen, ist also ein Vertrauensbruch, schließlich bringen wir ihn in seinen Augen in Gefahr.

Es ist ihm angeboren in der Nähe der sicheren Höhle zu bleiben, wir verstossen also in seinen Augen gegen ein "Naturgesetz".


Es ist also wichtig, bis zum 5./6. Lebensmonat nicht mit dem Hund spazieren zu gehen!

Hmm, und die Sozialisierung...?


Dazu brauche ich nicht zu laufen, es gibt andere, effektivere Möglichkeiten, dem Hund die Welt zu zeigen. In unserem Grundkurs erklären wir in der Theorie genau, wie das anzustellen geht, außerdem werden Sie erkennen, dass und warum wir den Kleinen durch unsere frühen Spaziergänge zum Streunen oder zur Trennungsangst (der Hund bleibt nicht allein zuhause) erziehen!